Was genau ist eine Pilzinfektion?

Statistiken zu Pilzinfektionen zeigen einen Anstieg bei Menschen (sowohl Männern als auch Frauen), die unter den angeführten Symptomen leiden. Wenn Sie eines oder mehrere davon bei sich nachvollziehen können, sind Sie wahrscheinlich erleichtert, Ihrer Beschwerde endlich einen Namen geben zu können. Ich war ebenso verwirrt, als ich gegen wiederkehrende Infektionen ankämpfte. Erst, als ich Pilze ganz und gar und auf persönlicher Ebene verstand, begann ich, Fortschritte dabei zu machen, mich selbst zu heilen.

Der wissenschaftliche Begriff für den Pilz ist „Candida Albicans“, oft kurz Candida genannt. Es ist ein einzelliger Pilzorganismus, der den menschlichen Körper als Wirt benutzt. Candida lässt sich normalerweise in Darm, Mund und Vagina selbst der gesündesten Person finden. Dieser Organismus fällt unter die Klassifikation „schädlicher Bakterien“ und muss von „gutartigen Bakterien“ unter Kontrolle gehalten werden. Es ist die Aufgabe eines guten Bakteriums in Ihrem Körper – mit der Hilfe Ihres Immunsystems – das Wachstum von Pilzen und anderen Krankheitserregern zu unterdrücken, die Verdauung zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken.

Wie erwähnt ist eine kleine Menge Candida völlig normal und führt zu keinerlei Krankheiten. Wenn allerdings bestimmte Faktoren ins Spiel kommen, welche die Verteidigungsmechanismen des Körpers abschalten, können sich die opportunistischen Pilzzellen vermehren und im gesamten Körper verbreiten. Sobald sich der Candida bis zu einem Punkt entwickelt hat, an dem er die guten Bakterien überwältigt, den Darm und den urinalen Trakt füllt oder in den Blutstrom übergeht, werden Sie sehen, wie sich die ersten physischen Symptome einer Pilzinfektion zeigen. Dinge, die dazu führen, sind eine schlechte Ernährung (viel Zucker), ein geschwächtes Immunsystem, die Nutzung von Antibiotika, Stress und die Einnahme von Antibabypillen. Doch was soll man bei Scheidenpilz tun?

Statistiken zur Pilzinfektion

Der geschilderte Vorgang scheint nicht allzu oft aufzutreten, doch medizinische Dokumentationen haben eine stetige Zunahme bei Candida-bezogenen Infektionen über die Jahre gezeigt. Manche Menschen sind verwirrt darüber, aber es ist absolut klar, dass unser zunehmend stressreicherer Lebensstil, der normalerweise enormen Zuckerkonsum, wenig Ruhe und kaum sportliche Aktivität umfasst, der wahre Grund für diese Veränderungen ist. Um diesen Trend umzukehren, müssen wir das Problem auf holistische Weise angehen – auf einem Weg, der alle Bereiche der Gesundheit betrifft und angeht. Im Folgenden finden Sie einige der Statistiken, die zeigen, dass exzessives Candida-Wachstum ein Problem ist, das auf nationaler Ebene unsere Aufmerksamkeit erfordert. Die Symptome und Ursachen von Pilzinfektionen können Sie hier nachlesen.

Laut einer Statistik werden 75 % aller Frauen einmal eine vaginale Pilzinfektion und mehr als 50 % zwei oder mehr erleben. Dies ist eine erstaunliche Zahl und spricht für den Zustand unsere Gesundheit insgesamt. Und leider erleiden viele der Frauen der zweiten Kategorie tatsächlich zwei oder mehr Infektionen pro Monat! Diese Zahlen lassen sich größtenteils der Verwendung von Antibabypillen, die den Körper mit synthetischen Hormonen überfluten, einer zuckerreichen Ernährung, dem Mangel an gutem Schlaf und chronischem Stress zuschreiben.